Martijn van der Horst

Martijn van der Horst

Mittwoch, 01 April 2020 16:08

Blank (1976, 17IIP)

1976 baute die Firma K.B. Blank & Zoon in einem Auditorium des Nieuwe Westerbegraafplaats in Amsterdam eine neue Orgel (II / P, 17 Stimmen).

Das Frontdesign berücksichtigte die spezifische Architektur des Auditoriums vollständig. Die Orgel wurde hinter einer Mauer gebaut, nur die Vorderseite ragte durch sie hindurch. Beim Wiederaufbau der Orgel müssen daher die Anordnung und der Orgelkasten überarbeitet werden. Dies gibt dem Käufer die notwendige Freiheit in Bezug auf Anordnung und Gestaltung. Die Orgel wurde von Van den Heuvel-Orgelbouw zerlegt und in Dordrecht gelagert.

Weitere Informationen:
J.L. van den Heuvel – Orgelbouw bv
Amstelwijckweg 44
3316 BB Dordrecht
T: +31 78 617 95 40
E:

Mittwoch, 04 Dezember 2019 07:37

Hervormde Kerk, Nunspeet (2020)

Im Jahr 1872 stellte die Firma L. van Dam en Zonen in der Dorfkirche in Nunspeet eine neue Orgel mit zwei Manualen und einem Pedal auf mit 17 Stimmen. Die Orgel wurde ursprünglich an der Westseite der alten Dorfkirche aufgestellt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ersetzte die Firma Van Dam & Bergmeijer die Klarinette 8' des Bovenwerks durch eine Vox Célèste. Nach einer Erweiterung des Kirchengebäudes stellte Leeflang 1960 die Orgel in den neuen Teil.

In den Jahren 1967/68 wurde das Instrument unter Beratung von Wim van der Panne angepasst und erweitert. Es erhielt ein freies Pedal, ein zweites Pedalkoppel und eine neue Windanlage mit Schubladenfaltenbalgen. Die Fundament- un Kanzellenbrett sind erneuert. Die Schleifen wurden mit einem Federsystem erneuert. Die Haupwerk Lade wurde ebenfalls neu angeordnet, wobei die Bourdon 16 und Violon 16 entfernt sind und Platz für eine Mixtur IV-VI geschaffen wurde. Die Vox Célèste verfiel, die Freie Scheife wurde geteilt für ein Cymbel und einen eng mensurierte Dulcian 8 ersetzt. Tasten- und Registertraktur wurden modernisiert. Die Orgel wurde am 25. Januar 1968 wieder in Betrieb genommen. Es wurde von Wim van der Panne und G. van Campen gespielt.

Im Dezember 2017 wurde der Vertrag über eine vollständige Restaurierung der Orgel unterzeichnet. Neben den notwendigen Restaurierungsarbeiten werden auch notwendige Klangverbesserungen vorgenommen. Der ursprüngliche Klang des Instruments wird teilweise wiederhergestellt, indem die Eingriffe, die den Klang stark beeinträchtigt haben, rückgängig gemacht werden. Spätere (wertvolle) Ergänzungen werden beibehalten und gegebenenfalls verbessert. Das Werk wird von Van Dams ursprünglichem Konzept inspiriert sein, jedoch ohne umfangreiche Rekonstruktion oder Nachbildung anderer Van-Dam-Instrumente.

Freitag, 05 Juli 2019 14:57

Hervormde Kerk, Yerseke (2019)

Die Firma Flentrop baute 1951 eine neue Orgel für die Reformierte Kirche in Yerseke. Die Gehäuse ist ein Entwurf des Architekten J.W. Janzen. Das Instrument in der reformierten Kirche von Yerseke ist eine sehr solide Orgel. Es wurde zu einer Zeit entworfen und gebaut, als eine wesentliche Änderung im Orgelbau stattfand (eine Neuausrichtung auf den mechanisch "barock" getönten Orgel-Typ). Es ist eine der früheren Orgeln, in denen Dirk A. Flentrop sein Fachwissen für diesen Organtyp vorstellte, den er nach dem mechanischen Schubladensystem baute. Diese Orgel hat einen schönen Klang und die Mensuren sind ziemlich breit, es ist definitiv kein neobarocker Klang.

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Trotz der sehr charakteristischen Elemente und Eigenschaften gibt es auch schwächere Punkte. Die Qualität der Zungen liegt leider unter dem Niveau, das heutzutage als wünschenswert angesehen wird. Die weitere Klangstruktur ist zwar kennzeichnend für die vorgenannte Bauzeit, wird aber auch heute anders gemacht („benutzerfreundlicher“ und auf den zeitgemäßen Einsatz im Gottesdienst zugeschnitten).

1975/76 wurde die Orgel vom Erbauer an die neue Westwand der Kirche verlegt. Ein pneumatischer Drucktremulant wurde von Flentrop eingebaut und die Zungen wurden überarbeitet. Die Firma Nijsse führte 2007 umfangreiche Wartungsarbeiten durch. Daraufhin wurde der Spitsgedekt 16 des Pedals durch einen Eichen Bourdon 16 ersetzt. Auch hier wurden die Zungen überarbeitet. Leider ohne das erwünschte Ergebnis, da die Zungen noch instabil waren.

Die Hersteld Hervormde Gemeente hat derzeit eine wunderschöne neue Kirche mit 1200 Plätzen. Das Design dieser traditionell gestalteten Kirche stammt vom architect Marco Born.

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Im 2017 wurde die Kirche erbaut. Der Kirchenvorstand dieser Reformierten Bethelkerk war vom Orgelentwurf derart begeistert, daß sie Van den Heuvel-Orgelbau den Auftrag für den Bau einer neuen Orgel mit 45 Stimmen (verteilt über drei Manuale und Pedal) erteilte. Das neue Gehäuse, mit der Balustrade, wird aus Eichenholz. Der Orgel sollte in 2019 fertig sein.

Letzte Aktualisierung: 12 Juli.

Donnerstag, 23 November 2017 08:13

Maranathakerk, Dinteloord (2018)

Nach dem Bau einer neuen Kirche für die Reformierte Kongregation in Dinteloord im Jahr 1982 erwies sich das bestehende Leeflang-Positiv von 1976 als zu klein für den Kirchenraum. Die Firma Leeflang wurde daraufhin beauftragt, eine größere Orgel zu bauen. Berater war Arie J. Keijzer. Der Kirchenarchitekt J. Valk aus Soest entwarf die Fassade. Die Orgel wurde am 4. Mai 1984 mit des Beraters am Klavier in Betrieb genommen.

In 2018 wurde J. L. van den Heuvel Orgelbouw mit den Reparaturarbeiten beauftragt. Dabei wurde die Orgel gereinigt, die Windversorgung neu beledert, die Intonation korrigiert und die mechanische Tractur überarbeitet und neu eingestellt. Der Sesquialter bestand aus einem konischen Nasard und einem Tierce in Flötenmensur. Dieser Register wurde in einen separaten Nasard 2 2/3 und einen Terts 1 3/5 mit jeweils einem eigenen Schleife und Registertractur aufgeteilt.

Mittwoch, 22 November 2017 14:12

Stedelijk Museum, Schiedam (2017)

Vom Gästehaus zum Stedelijk Museum

The central hall of the Stedelijk Museum of Schiedam was formerly used by the Waalse Gemeente. The building was also known as Gasthuiskerk because it was part of the Sint Jacobsgasthuis.

Orgel

In 1773 organ builder Hess constructed an organ for the church. It was inaugurated on 9 September 1773. The organ was played by Joachim Hess, organist of Gouda, and Mister Hagen jr.

Recently we restored the organ which was in unplayable condition. Consultant during the works was Arjen Leistra, city organist of Schiedam and also organist of the Grote Kerk of Schiedam. The restoration works included the two large wedge bellows, cracked wind trunks, optimization of the wind supply, metal and wooden pipes as well as the action. The voicing was only corrected where needed. Also a humidifier was installed.

2016 baut diese "Hersteld Hervormde Gemeinde" eine neue Kirche mit 900 Sitze. Das traditionelle Design dieser Kirche wurde von dem bekannten niederländischen Architekten Marco Born ausgearbeitet.

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Der Kirchenvorstand wollte selbstverständlich auch ein Orgel. Leider schließen viele Kirchen in den Niederlanden und die beste Orgel werden oft von Van den Heuvel angekauft. Jan van den Heuvel wurde trainiert von Dirk A. Flentrop und hat den letzten Jahren, unter anderen, 5 wichtige Flentrop Orgeln angekauft (ein würde 2015 vollig restauriert und erweitert geliefert in der Evangelische Gemeinde Siegburg / der Orgelsachverstandiger war Manfred Schwartz).

Ende 2015 hat Van den Heuvel der bekannten Flentrop-Orgel aus der Maranatha-Kirche Amsterdam erworben. Die Maßnahmen und Umfang dieser Orgel waren für die Kirche in Ouderkerk sehr geeignet. Auf Wunsch des Kunden aber wird Van den Heuvel wichtige Verbesserungen und Änderungen durchführen, und zusätzliche neue Register einbauen um ein grundtönig und Vornehmen, brillanten und lebendigen Plenumklang zu bekommen. Van den Heuvel wird auch ein völlig neues traditionellen Orgelgehäuse mit Holzschnitzereien bauen. 2017 folgt Lieferung.

Montag, 31 Oktober 2016 11:15

Hervormde Kerk, Scherpenisse (2016)

Kirche

Bereits im Jahr 1203 wurde eine Kirche in den Archiven erwähnt. Die heutige Kirche stammt aus dem fünfzehnten Jahrhundert.

Die ersten Angaben zu einer Kirche oder Kapelle von Scherpenisse stammen aus dem Jahr 1203. Diese Kirche war der Jungfrau Maria geweiht und gehörte zum Dekanat Südbeveland und zum Kapitel des Alten Münsters in Utrecht. In der Kirche befanden sich drei Kapellen, die der Heiligen Barbara, dem Heiligen Kreuz und dem Heiligen Johannes geweiht waren.

 

Scherpenisse Hervormde Kerk

Die heutige reformierte Kirche von Scherpenisse stammt aus dem 15. Jahrhundert. Um 1462 wurde ein neuer Chor gebaut. Die Seitenschiffe der Kirche entstanden wahrscheinlich um 1500. Das Ziel war, einen hohen Kirchturm zu bauen. Er war jedoch nie so hoch wie heute. Der Bau wurde gestoppt, möglicherweise im Zusammenhang mit Geldmangel und den Überschwemmungen im 16. Jahrhundert, wie der St. Felix-Flut und der Saints-Flut.
Jahrhundert waren das Querschiff und der Stempel der Kirche so baufällig, dass der Einsturz des Chors in die Kirche im Jahr 1685 die Kirche bedrohte. Der Zustand blieb bis Mitte des 18. Jahrhunderts schlecht. Nachdem Stein und Kalk von den Wänden gefallen waren, wurden die Kanzel und das Gestühl in das Kirchenschiff versetzt.

Zwei Jahre später fielen Trümmer auf die Kanzel, Pfarrer Matthias Janssen wollte in diesem baufälligen Gebäude nichts mehr tun. Da das Geld für die Restaurierung der Kirche fehlte, wurden Chor und Querschiff 1753 abgerissen. Eine Mauer an der ehemaligen Trennung von Kirchenschiff und Chor schloss nun die Kirche ab. It was a window until in the 70s of the 20th century when it was bricked. In the church there are many 17th-century objects such as the pulpit and a chandelier. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1441. Die älteste der drei Kirchenglocken wurde 1484 vom Glockengießer Sijmoen Waghevens Mechelen gegossen.
In den Jahren 1971-1974 wurde die Kirche restauriert, gefolgt von der jüngsten Restaurierung im Jahr 2009.

Montag, 31 Oktober 2016 11:13

Dendermonde (2016)

Vor etwa 10 Jahre wurde diese Hausorgel von Gerard Pels-Orgelbau (Belgien) neu erbaut. Leider hat diese Orgel nie richtig funktioniert. 2015 entscheidete sich der Auftraggeber Van den Heuvel-Orgelbau zu beauftragen diese Orgel ganz zu renovieren (Windladen und Pfeifenwerk) und dazu ein neue Traktur mit neuer Spieltisch zu bauen. Die Mensuren würden angepasst und ein umfassende Intonation folgte. Weiter wurde der Orgel mit ein neue Setzer und Midi versehen.

Der Orgel umfaßt jetzt 33 Stimmen verteilt über 3 Manuale und Pedal. Ende 2016 wurde der Orgel geliefert.

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Freitag, 29 Januar 2016 07:59

Van Oeckelen (1857, 19IIP)

Am 31. Mai 1857 wurde die „neue“ Orgel des Groninger Orgelbauers Petrus van Oeckelen in der reformierte Westerkerk zu Harlingen (NL) eingespielt von dem Organisten S.W. Trip. Van Oeckelen verwendete Teile von älteren Orgeln bei dieser Orgel!

*1854 rekonstruierte Petrus van Oeckelen die Orgel in der Martini-kerk in Groningen (NL) und während dieser großen Arbeiten fertigte er eine neue (größere) Windlade mit einem 16’ Register an. Die ursprüngliche Windlade (die 1729 von den Mitarbeitern von F.C. Schnitger hergestellt wurde ~ Franz Casper Schnitger starb, bevor er die Arbeiten in der Martinikerk abschließen konnte und Albertus Anthonie Hinz vollendete 1730 die Orgel) von Petrus übernommen. 1857 lieferte Petrus van Oeckelen eine „neue“ Orgel in Harlingen, und in dieser Orgel verwendete er die Schnitger Hauptwerkwindlade aus Groningen mit 49-Töne Umfang. Für das Gehäuse verwendete er einen Entwurf, den er 1852 für die Kirche von Usquert gemacht hatte. Die Kirche in Harlingen, aus dem Jahr 1650, wurde 1896 wegen Baufälligkeit abgerissen. Die Orgel wurde an die reformierte Kirche Oude Pekela verkauft. Die Ton-erweiterung von 49 auf 56 Töne erfolgte erst im 20. Jahrhundert.

Schnitger-Spezialist/Orgelbauer Bernardt Edskes hat die Windlade in der Werkstatt Van den Heuvel-Orgelbau untersucht und bestätigte, dass es sich um die originale  Hauptwerkwindlade der berühmten Schnitger-Orgel der Martinikirche Groningen handelt.

Die Kirche von Oude Pekela, später Reformierte Kirche genannt, wurde 1861 gegründet. Das markante Gebäude diente bis 1978, in diesem Jahr wurde die Kirche wegen Baufälligkeit, aus Sicherheitsgrund, geschlossen. Ein neuer moderner Kirchensaal wurde gebaut und die Orgel wurde im Erdgeschoss aufgestellt (ohne die Seitliche Schnitzereien). Diese wurde auf dem Dachboden aufbewahrt. Orgelbauer Bernard Koch aus Apeldoorn führte 1980 die „Wiederherstellung“ durch. Das Orgelgehäuse war ursprünglich in Eichenimitat lackiert und wurde 1980 weiß gestrichen. Die Seitenverzierungen des Gehäuses haben aber noch die ursprüngliche Farbgebung.Download der Brochüre mit ausführlichen Informationen.Weitere Informationen:
Jan L. van den Heuvel – Orgelbouw bv
Amstelwijckweg 44
3316 BB Dordrecht
T: 078 – 6179540
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